Oper Leipzig sucht kleine Mitspieler


Oper Leipzig sucht kleine Mitspieler
Unter dem Motto "Na´Oma - Nachmittags Oper machen" bietet die Oper Leipzig in dieser Spielzeit einen speziellen Spielclub für Kinder von 6 bis 10 Jahren, die gern selbst Musiktheater spielen möchten. Der Spielclub trifft sich immer montags von 16.00 bis 17.00 Uhr im Opernhaus, das nächste
Mal am 23. Oktober 2017. Musikalisch und spielerisch erarbeiten die Teilnehmer im Lauf der Spielzeit ein Stück über Fabelwesen, einen verzauberten Wald und viel Magie. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, nur Spaß am Spiel und die regelmäßige Teilnahme sind ünschenswert.

Die Teilnahme ist kostenlos. Um Voranmeldung wird gebeten:
Weitere Informationen zum Education-Programm der Oper Leipzig im Internet unter www.oper-leipzig.de.

Französische Filmtage in Leipzig

Am 22. November 2017 startet die nunmehr 23. Ausgabe
der Französischen Filmtage in Leipzig. Auch in diesem Jahr werden die Passage Kinos und die Schaubühne Lindenfels in Kooperation mit dem Institut Français Leipzig eine Woche lang das frankophone Kino in all seinen Facetten würdigen. Neben 16 Premieren- und 10 Repertoirefilmen werden
dieses Jahr gleich vier Reihen neu in das Festivalprogramm aufgenommen.

"Eine kanadische Reise" lädt ein, auf Erkundungstour ins französische Kanada zu gehen und dessen beste Regisseure kennenzulernen. Mit den Filmen INCENDIES von Denis Villeneuve, MONSIEUR LAZHAR von Philippe Falardeau und LES AMOURS IMAGINAIRES von Xavier Dolan schauen die Filmtage dieses Jahr ganz bewusst über Frankreichs Grenzen hinaus und auch der Eröffnungsfilm der diesjährigen 23. Französischen Filmtage, DIE KANADISCHE REISE von Regisseur Philippe Lioret, trägt diesem Anliegen Rechnung.


In der Reihe "Frankreich - Deine Gesichter" werden französische
Persönlichkeiten vorgestellt und gewürdigt, die für Frankreich eine prägende Rolle spielen - ob Maler oder Schauspieler, Politiker oder König. In ihrer ersten Auflage widmet sie sich dem Maler Paul Gauguin und der Schauspielikone Catherine Deneuve.

Die vielen Gesichter Frankreichs spiegeln sich nicht zuletzt auch in seinen unterschiedlichen Regionen wieder. Unter der Überschrift "Frankreich - Deine Regionen" präsentieren die Filmtage drei französische Landschaften: Das Pays Basque mit der charmanten Komödie DIE PARISERIN - AUFTRAG BASKENLAND, die Bretagne in EINE BRETONISCHE LIEBE und der stimmungsvolle Film DER WEIN UND DER WIND führt noch einmal in die wunderschöne, sanfte Bretagne.

DéCOUVERTE - LE DOC CULTUREL DU DIMANCHE / EINBLICK - DER KULTURFILM AM SONNTAG rundet als vierte die neue Vielfalt an Reihen ab. Als "Kulturfilme" bezeichnete man in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Dokumentarfilme zu verschiedensten Sachgebieten wie etwa Kunst, Kultur, Geschichte und Wissenschaft und dieser erfreute sich schon damals großer Beliebtheit. Dieses erfolgreiche Konzept findet nun mit der interessanten Dokumentation L´OPERA / OPER. L´OPERA DE PARIS von Jean-Stéphane Bron über das altehrwürdige Pariser Opernhaus auch seinen Platz im Programm der Französischen Filmtage.

Darüber hinaus werden die drei beliebtesten und erfolgreichsten Filme des letzten Jahres noch einmal in Originalfassung mit deutschen Untertiteln, u. a. UN PROFIL POUR DEUX / MONSIEUR PIERRE GEHT ONLINE gezeigt.

Die Französischen Filmtage bieten auch dieses Jahr eine Auswahl der besten und interessantesten französischen Filme als Leipzig-Premieren bereits vor dem Bundesstart. Alle Filme werden wie immer in Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Leipziger Jazztage - Gitarrengipfel in Leipzig

In ihrer 41. Ausgabe präsentieren die Leipziger Jazztage vom 12. bis 21. Oktober 2017 ein Programm mit 22 Konzerten, 1 Session, 1 Film und 1 Vortrag, die um den vielseitigen Gitarrensound im zeitgenössischen Jazz kreisen. An 10 Spielorten vom Szeneclub bis zum Opernhaus gastieren u.a. die Gitarristen Pat Metheny, Egberto
Gismonti, Dominic Miller, Gilad Hekselman, Jakob Bro, Werner Neumann, Kalle Kalima, Tobias Hoffmann, Monika Roscher und Bertram Burkert - sowie Electro Deluxe, Adam Pieronczyk & Miroslav Vitous, die Jazzrausch Bigband, Kinga Glyk und das Shai Maestro Trio feat. Mark Turner.

Ein Jahr nach dem großen Festivaljubiläum präsentiert der Jazzclub Leipzig e.V. 2017 ein Programm rund um jenes Instrument, das wie kein anderes unser heutiges Verständnis von zeitgenössischer und populärer Musik geprägt hat: die Gitarre.

Von den Anfängen des Jazz im ausgehenden 19. Jahrhundert bis zum Aufkommen des Rock fünfzig Jahre später steuerte die Musik auf eine "Gitarrenexplosion" zu, die der englische Melody Maker in den 60ern erkannte, als innerhalb weniger Jahre die Gitarre alles dominierte: B. B. King und Elvis, The Beatles und The Doors, Wes Montgomery und Jimi Hendrix - Blues, Rock´n´Roll, Jazz und Pop hingen an sechs Saiten. Im Jazz ist die Gitarre einen weiten Weg gegangen, vom Banjo aus Afrika zum elektrisch verstärkten und verfremdeten "Riffbrett".

Viele der großen Jazzgitarristen waren in den letzten 40 Jahren, zum Teil mehrfach, bei den Leipziger Jazztagen zu Gast: Bill Frisell,
John Scofield, Wayne Krantz, Ngyen Le, Marc Ribot und viele mehr. Doch nie zuvor wurden die unterschiedlichen Stilistiken und Techniken der Jazzgitarre in so einer Bandbreite innerhalb nur eines Festivals vorgestellt. Neben diesem thematischen Schwerpunkt rücken zwei Konzerte eins der Zentralgestirne der Jazzgeschichte in den Mittelpunkt: John Coltrane. Peter Ehwalds Double Troubels sowie Ulrich Hübners Trane Disciples holen die Musik des vor 50 Jahren gestorbenen Coltrane auf die Bühnen der Szeneclubs naTo und Horns Erben. Zudem gibt es innerhalb des Festivals traditionell ein »Jazz für Kinder«-Konzert, die »Jazzelectric Night« sowie die Verleihung des Leipziger
Jazznachwuchspreises und des BMW Welt Young Artist Jazz Award mit Preisträgerkonzerten.

TIPP - SOULide FUNKtion am 26. Oktober im Tonelli´s

"SOULide FUNKtion" bespielte in den letzten Jahren unter anderem die monatliche Groovenight in Leipzig und etablierte sich damit zum Geheimtipp der Leipziger Szene Landschaft. Es brennt die Luft zu Funk, R&B, Soul und HipHop Rhythmen. Die Rhythmsection enstand aus der ursprünglichen FunfJazzBand ParaTox. Ergänzt wurde diese mit 2 Trompeten, Bariton-
und Tenor-Saxophon) sowie einer Gruppe congenialer Gesangsolisten und Solistinnen, welche in chorischen Sätzen dem Funk und Soul frönen. Grooves von "Tower of Power" bis "Jamiroquai". Wenn diese Band labhebt, wird es heiß und die Beine werden nicht mehr still stehen wollen.

27. Festival euro-scene Leipzig mit Schwerpunkt Rekonstruktionen

Die euro-scene Leipzig findet vom 07. bis 12. November 2017 zum 27. Mal statt. Das Festival zeitgenössischen europäischen Theaters und Tanzes zeigt 12 Gastspiele aus 7 Ländern in rund 25 Vorstellungen und 9 Spielstätten. Das Spektrum umfasst Tanz- und Sprechtheater, Performances und ein Stück für Kinder.

Das diesjährige Festival steht
unter dem Motto "Ausgrabungen". Ein Schwerpunkt widmet sich der Rekonstruktion historisch wichtiger Tanzstücke, die Generationen von Künstlern beeinflusst haben. An erster Stelle steht dabei "Das Triadische Ballett" von Oskar Schlemmer (1922) - ein legendäres Werk deutscher Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts. In der Rekonstruktion durch Gerhard Bohner (1977) wird es, getanzt vom Bayerischen Juniorballett München, das Festival im Schauspielhaus eröffnen. Weiterhin sind Rekonstruktionen von Gret Palucca, Marianne Vogelsang und Mary Wigman zu sehen.

Der zweite Programmpunkt zeigt Stücke von Künstlern, die historische Elemente als Grundlage für ihre Neuschöpfungen nutzen. Auf dem Gebiet des Sprechtheaters stehen dabei zwei wichtige Regisseure im Blickfeld: Pippo Delbono aus Italien und sein Stück "Vangelo" ("Evangelium"), das in Anlehnung an die Bibel eine heutige Welt von Außenseitern zeigt, und der Schweizer Milo Rau, dessen emotional packendes Dokumentartheater "Five easy pieces" ("Fünf einfache Übungen"), produziert in Belgien durch CAMPO & IIPM, mit geradezu atemberaubenden Kinderdarstellern zu den meist eingeladenen und prämierten Stücken der letzten Zeit gehört.

Das Tanzstück "Bombyx mori" ("Seidenspinner") von Ola Maciejewska aus Katowice / Paris beruht auf den berühmten Serpentinentänzen von LoIe Fuller. Und die Schweizer Choreografin Nicole Seiler lässt in "The wanderer´s peace" ("Des Wanderers Frieden") die 76jährige Tänzerin Beatrice Cordua anrührend ihre Lebensgeschichte erzählen.

Für Entdeckungen der kleinen Form wurden ungewöhnliche Spielorte gewählt: Die Performance "Cosas que se olvidan f%C3%A1cilmente" ("Dinge, die man leicht vergisst") von Xavier Bobés aus Barcelona spielt in einem Kellergewölbe, und für das Kinderstück "Pakman" ("Postmann") der Compagnie Post uit Hessdalen, Antwerpen, klettern die Zuschauer in einen LKW.

Und schließlich gibt es eine Uraufführung: Die Leipziger Choreografin Irina Pauls widmet sich, gemeinsam mit dem Vokalensemble amarcord, in dem Stück "It´s Schiller! - Die Maltheser. Tragödie.", das auf Dramenfragmenten von Friedrich Schiller beruht, europäischen Glaubens- und Machtfragen. Der Wettbewerb "Das beste deutsche Tanzsolo" in der Konzeption von Alain Platel aus Gent findet innerhalb des Festivals zum 13. Mal statt.
 1 2 3
Partner
Socials